Projektwoche 2018

Auch in diesem Jahr fand an unserer Schule unsere bewährte Projektwoche statt. Dabei teilten sich die Schüler unterschiedlichen Angeboten zu, um sich je nach Interessenlage zu engagieren. Das Programm reichte von sozialen, kulturellen und kreativen bis zu sportlichen Aktivitäten.
Als Salzmannreporter waren wir natürlich vor Ort und haben interviewt, gefilmt, fotografiert … .In unserem Blog stellen wir euch in Wort, Bild und Ton die Highlights vor. Seid also gespannt!!!

Interview mit dem Bildungsminister Herrn Holter

Beim Landesschülertag war auch Herr Holter, der neue Bildungsminister von Thüringen, mit dabei und hat sich netterweise Zeit für ein kleines Interview mit uns genommen. Wir haben mit ihm über wichtige Themen wie den Unterrichtsausfall, Lehrermangel und digitales Lernen gesprochen, aber natürlich auch nach seinen persönlichen Zielen gefragt.
Hier das Interview:

Workshop Mitwirkungsbroschüre

Am Anfang mussten alle Teilnehmer ihren Namen auf einen roten Zettel schreiben und eine Frage auf einen blauen, egal zu welchem Thema. Jeder musste dann jeweils eine Karte von jeder Farbe ziehen und erraten wessen Name auf der einen Karte steht und die Frage auf der anderen Karte beantworten. Danach wurden wir mit einer Erklärung was eine Mitwirkungsbroschüre eigentlich ist in das Thema eingeführt. Teilnehmer aus anderen Ländern konnten zum Thema etwas nachlesen. Die Top 4 Mitwirkungsbroschüren sind Basis, Ziele, Wege und Partner. Ein gutes Beispiel ist etwa eine Theater-AG.
Später fand eine Diskussionsrunde statt, in der wir offen legten was an unseren Schulen gut und was weniger gut läuft. Einige Themen waren neue Ziele, Basare an Schulen, Sitzungen an Schülersprechertagen und Klassensprecherkonferenzen.
Außerdem wurde auch kurz über das Schulessen und die Funktion eines Klassensprechers gesprochen. Darauf folgte eine Teamarbeit, deren Sinn es war Ideen zu sammeln, was alles in eine Mitwirkungsbroschüre gehört. Danach haben wir selbst eine Mitwirkungsbroschüre zusammen gestellt: AG-Aufgaben eines Schülersprechers und der Klasse (Was macht man da? Wie oft trifft man sich? Aufgaben der Klasse, etc.).
Am Ende gab es noch ein kurzes Experiment im Bezug auf die Teamarbeit bei dem alle Teilnehmer einen Zollstock gemeinsam nur unter Verwendung des Zeigefingers zum Boden bringen mussten.

Workshop Pressearbeit und Schülerzeitung

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde folgte eine Diskussionsrunde, in der die Zustände in den Schulen besprochen wurde. Themen waren die Öffentlichkeitsarbeit in Schulen und die traditionellen Schülerzeitungen.
Anschließend wurden Tipps und Tricks der verschiedenen Schulen ausgetauscht. Darunter waren auch ausgezeichnete Schülerzeitungs-Schulen, die viele inspirierende und nützliche Ratschläge geben konnten.
Zudem sind Diskussionsrunden über die Nachwuchsarbeit und Einbeziehung der Lehrer und interessierter Schüler gestartet.

Workshop Schulversorgung Landesschülertag II 2017

Workshop gesunde Schulernährung
Alexandra Lienig von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung leitete den Workshop gesunde Schulernährung. Am Anfang brainstormten wir, was gut und was schlecht am Schulessen ist und darüber diskutiert.
Danach zeigte Frau Lienig uns eine Power Point Präsentation über das Schulessen mit Fakten und Prozentsätzen, z.B. wie viel Prozent der Schüler nicht mitessen, oder wie viel Prozent der Schüler mit dem Essen zufrieden sind. Danach beantwortete sie unsere Fragen.
Nach dem Ganzen gab es eine kleine Gruppenarbeit: Man sollte sich mit 5-7 Leuten hinsetzen und aufschreiben, wie man die Schulversorgung verbessern könnte, unabhängig von Kosten. Darüber wurde wieder viel diskutiert und geredet.
Das ist dabei heraus gekommen: Die Schüler wünschen sich mehr Spontanität bei der Essensbestellung, da man nicht vier Wochen vorher entscheiden kann was genau man an dem Tag essen möchte. Das Essen soll frischer, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger sein. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, dass das Küchenpersonal mehr auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen sollte. Auch das Ambiente müsste freundlicher und lebensfroher gestaltet werden.
Zum Abschluss schauten wir uns noch Bilder von positiven und negativen Beispielen für Schulessen und Kantinen an.

Natürlich haben wir nach dem interessanten Workshop noch ein Interview mit Frau Lienig geführt. Hier könnt ihr es euch anhören:

Falls ihr ein Gefühl dafür bekommen wollt, was im Workshop so passiert ist, dann hört euch doch unsere Originalaufnahmen aus der Diskussionsphase an:

Interview mit Herrn Prof. Dr. Döring Workshop Digitale Demokratie

Herr Prof. Dr. Döring leitete den Workshop Digitale Demokratie, in dem er über die Gefahren und Sicherheit im Internet erzählte. Beispielsweise sammelt unser Handy Daten über uns- Wo wir waren, Wer mit uns unterwegs war und co. Spannend war auch, dass Firmen wie Google oder Facebook über unsere Suche im Internet Daten speichern und diese an andere Firmen verkaufen können. Außerdem klärte er über Fake- News auf und stellte verschiedene Apps vor.

Workshop Landesstrategie Landesschülertag || 2017

Dieser Workshop drehte sich um „Landesstrategie Mitbestimmung“, ein Projekt in dem es darum geht für mehr Mitbestimmung junger Leute im Freistaat Thüringen zu sorgen. Das Jugendministerium arbeitet hierbei mit den „NaturFreunden“ Thüringen zusammen.
Wir fingen mit einer kleinen Vorstellungsrunde an, danach wurden wir in das Projekt eingeführt. Wir erhielten einen Einblick in den Auftrag, die Ziele, die Querschnittthemen, Zielgruppen und Schwerpunkte. Im Anschluss erstellten wir Plakate zu den Fragen ,,Was braucht ihr/du damit man in der Schule mitbestimmen kann?“ und „Was geht gar nicht?“. In der anschließenden Diskussion kam heraus das es an Kommunikation zwischen Schülern, Klassensprechern, Schülersprechern, Kreisschülersprechern und der LSV fehlt. Außerdem ist die Funktion der Schülersprecher meist unbekannt genau wie die LSV an sich. Generell muss man sagen das die Entscheidungen & Wünsche junger Leute ernster genommen werden und eine höhere Wichtung bekommen sollten.

Der Landesschülertag I 2017

Nach dem Regionalen Schülertag am 13.03.17 in Gotha, von dem wir bereits ausführlich berichteten, fand der diesjährige Landesschülertag I am 31.03.17 statt.

Wir machten uns also auf den Weg nach Erfurt, genau genommen zum Bildungs- und Kultusministerium. In der Rotunde des Ministeriums wurden wir freundlich empfangen. Dieses Mal gab es auch Kaffee und andere Getränke zur Begrüßung. Auch bei diesem Landesschülertag gab es zu Beginn die obligatorischen Grußworte, unter anderem von der Landesschülervertretung selbst, sowie von Raoul Romeiß und Gabi Ohler.

Die Staatssekretärin nahm sich nach ihren Grußworten noch etwas Zeit für uns und beantwortete uns einige Fragen. Hier könnt ihr da ganze Interview hören:

Später verteilten wir uns in die folgenden vier Workshops:

Digitalisierung:

Es mangelt in vielen Schulen an Internetverbindungen oder Computern generell. Digitale Stundenpläne sind fehlerhaft oder nicht aktuell. Die Lehrer kenne sich oft nicht mit der ihnen anvertrauten Technik aus und benutzen diese somit auch kaum. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde über Probleme mit Computern und Co. diskutiert.                                                                                                                                                                     Von den Schülern werden hauptsächlich Weiterbildungen für Lehrer und eine bessere Ausstattung gefordert. Ein weiteres Problem jedoch besteht in den gegebenen Geldmitteln, die den Schulen zur Verfügung stehen. Das Geld für die Technik fehlt oder wird lieber für andere Sachen, wie Klettergerüste, ausgegeben. Wenn es dann jedoch Computer und eine Internetverbindung gibt, steht der Filterserver oftmals im Weg.         Eine weitere Beschwerde von beiden Seiten ist und bleibt: das Handy.

Regelungen entsprechen oft nicht dem Rechtmäßigen und auch nicht jeder ist gleich informiert und somit gibt es häufige Auseinandersetzungen zwischen Schülern und Lehrern. Eindeutige und bessere Regelungen könnten hier behilflich sein. Die Frage, die sich aber wirklich oft gestellt wird ist: gehört die Technik in Schulen und ab welchem Alter ist dies auch zu verantworten?

Schülerpartizipation:

Zuerst wurde in einer großen Runde über verschiedene Themen, wie die Abneigung und den Widerwillen der Lehrer die Schüler ernst zu nehmen und zu respektieren diskutiert. Auch die Vertrauenslehrer und deren Hilfsbereitschaft, sowie Klassenspecherversammlungen und Schulkonferenzen wurden ausgiebig besprochen. Nach einer kurzen Pause wurden Flipcharts mit den Problemen und passenden Lösungen erstellt. Später wurden diese bei der Vorstellung der Workshop Phasen präsentiert.

Inklusion und Integration:

Nach einem Spiel, das als Einführung diente, begann eine Fragerunde zum Thema Inklusion. Was versteht man unter Inklusion oder Integration? Beispiele hierfür sind die Integration von Föderschülern in Regelschulen oder Deutsch als zweite Fremdsprache beziehungsweise das Integrieren von Flüchtlingen in die Schulen. Daraufhin wurden Verbesserungs- und Lösungsvorschläge aufgeschrieben und später präsentiert.

Gymnasiale Oberstufe:

Die Hauptthemen dieses Workshops waren die BLF, die Seminarfacharbeit und der Sozialkundeunterricht. Es wurde beschlossen, dass die BLF nicht abgeschafft werden sollte, jedoch dem bundesweiten Regelschulabschluss gleichgesetzt werden sollte. Außerdem wurde vorgeschlagen externe Prüfer zu den Seminarfacharbeiten hinzuzuziehen, um die Objektivität gewährleisten zu können. Weiterhin wurde festgestellt, dass im Sozialkunde Unterricht zunehmend der Praxisbezug fehlt. Das heißt, dass im Unterricht zu wenig Zeit bleibt um über die aktuelle Politik und Geschehnisse zu sprechen.

Zum Abschluss der Workshopphasen schlossen wir für alle eine Auswertungs- und Vorstellungsrunde an.

Am Ende des Tages gab es wie immer schulartbezogene Diskussionen zu den Themen Lehrermangel, Technik, Taschenrechner und BLF. Probleme wurden ausgetauscht und Lösungsvorschläge gemacht.

In entspannter Runde in der Sonne ließen wir den Tag ausklingen. Um 16 Uhr machten sich alle wieder nach Hause – auf ein Neues beim Landeschülertags II im November.

25 Jahre Mitwirkungsgremien Thüringen

Uns, also Selina, Ella, Ria und Frau Fuchs, wurde die große Ehre zuteil, eine Einladung zum 25jährigen Jubiläum der Mitwirkungsgremien Thüringen zu erhalten. Keine Frage, da waren wir natürlich dabei!

Am Morgen des 9. Septembers fuhren wir nach Erfurt. Erster Stopp: das „Briefing“ mit der LSV.

Vorbesprechung mit dem Interviewteam und der LSV
Quelle: http://www.lsv-thueringen.de/?p=1883
Mitwirkung – mit Wirkung

Gleich darauf ging es auch schon zum Festakt in die Staatskanzlei. Nach einer Bergrüßung durch die Vorsitzenden der LSV & LEV und Grußworten einiger anderer Redner sprachen auch Ministerpräsident Bodo Ramelow, Bildungsministerin Frau Dr. Klaubert und Frau Lieberknecht über die 25 Jahre Höhen und Tiefen in der aktiven Mitgestaltung der Schüler*innen und Eltern an der Bildungslandschaft in Thüringen.

Quelle: https://www.facebook.com/lsv.thueringen/

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung wurde dann wirklich gefeiert. Bei leckeren Häppchen wurden neue Kontakte geknüpft, sich ausgetauscht und viele, viele weitere Fragen gestellt.

auch Patrick bringt wertvolle Themen wie das Azubiticket ein
Quelle: http://www.lsv-thueringen.de/?attachment_id=2004

„Aber Mitwirkungsgremien – was ist das überhaupt?“                                                                                   Die Thüringer Mitwirkungsgremien sind eure Interessensvertreter in der Landespolitik. Es gibt drei dieser Gremien: die Landeselternvertretung (kurz LEV), die Landeselternvertretung der Kitas (TLEVK) und die Landesschülervertretung (LSV). Vor allem letztere ist für uns Schüler besonders wichtig… sie besteht aus Schülern für Schüler und kümmert sich um diverse Aspekte unseres Schullebens. (Falls ihr mehr wissen wollt, checkt ihre Facebook-Seite oder einfach die Website http://www.lsv-thueringen.de/)

Während des ganzen Tages hatten wir die Möglichkeit, unsere Interviews zu führen – mal informativ, mal lustig, aber jedes interessant und hörenswert.

(Hier die ersten vier Interviews… weitere folgen bald.)

Interview Nummer 1: unsere Bildungsministerin Frau Dr. Klaubert. Wir sprachen natürlich über den Einfluss der Mitwirkungsgremien auf ihr Resort, aber auch über die Entwicklungen, die diese während ihrer nun schon 25jährigen Bestehenszeit durchliefen.

Auch Frau Lieberknecht nahm sich gerne Zeit für unsere Fragen und da sie bei der Einführung der Gremien maßgeblich beteiligt war, hatte sie einiges zu erzählen.

Ein weiteres Interview führten wir mit Herrn Roul Romeis, dem vorsitzenden Landeselternsprecher für Thüringen.  Was sind seine Aufgaben als Vorsitzender? Und was sind die Ziele der Elternvertretung(en)?

Last but not least: Rapper Doppel-U (oder U²).  Dieser begleitete musikalisch das ganze Programm des Tages. Ein ziemlich cooler Typ…

 

PS: die Interviews findet ihr auch als Videos (gedreht von einer Schüler-Filmcrew aus Altenburg) auf Facebook unter https://m.facebook.com/ECHO.MAG.Thueringen/

Exursionswoche 2016 der Klasse 7

Da wir dieses Jahr schon in England waren blieben wir in dieser Exursionswoche in der Schule. Wir wurden in 4 Gruppen geteilt. Ich (Charlotte Lorenz) war in Gruppe 2. Zwar machten alle Gruppen das selbe aber in einer unterschiedlichen Reinfolge. Und das war unser Ablaufplan:

Am Montag machten wir ein Obst- & Gemüsefrühstück. Danach gingen wir zur Kräuterhexe nach Walthershausen. Es war zwar sehr interesant aber auch leicht merkwürdig was man mit Kräutern machen kann.

Am Dienstag konnten wir zwischen Sport und Ernährungsprojekt wählen. Ich nahm das Ernährungsprojekt, was vom Thüringer Ökoherz organisiert und durchgeführt wurde. Zu erst besprachen wir die Ernährungspyramide,die zwar jeder schon gehört hatte aber es kamen wieder neue Aspekte hinzu. Danach machten wir Stationsarbeit zur Inhaltsangabe auf Verpackungen, als wir das abgeschlossen hatten, bereiteten wir alle Essen zu. Es gab Waffeln, zuckerfreie Haselnusscreme ( ich hätte nie gedacht dass das schmeckt aber es schmeckte sogar sehr gut) und unterschiedliche Salate.

Am Mittwoch hatten wir Berufstag. 5 Eltern kamen um uns zum Beispiel Jobs im Auswertigen Amt, den Job des Hygienemanagers und einige andere Arztberufe vorzustellen. Danach füllten wir den Berufspass des Thillm aus. Was unserer Meinung ziemlich sinnlos war, da wir vieles noch gar nicht wussten.

Am Donnerstag verbrachten wir einen sonnigen Tag im Schwimmbad und einige besuchten Abends das Freilichtkino.

Am Freitag hatten wir Schulversammlung und hatten Zeugnisausgabe. In diesem Sinne: schöne Sommerferien.♥ 🙂