ENTDECKE DIE WELT: Bodensee – Teil III

KLEINES BODENSEE-LEXIKON:
Fast jede Stadt habe ich jetzt durchgekaut und es gibt trotzdem noch so viel, was man am Bodensee tun kann. Echt verrückt. Ich werde euch jetzt den Rest meiner Empfehlungen geben. Das Ganze wird, wie eine Art Lexikon, nach Alphabet sortiert.


#A 

Abenteuerland Walter Zoo Gossau – Gossau liegt in der Schweiz und befindet sich nur wenige Minuten mit dem Auto von St. Gallen entfernt. Der Walter Zoo ist ein Paradies für Kinder, da es neben Tieren auch Abenteuer bietet. Neben mehreren Spielplätzen und Gehegen zum Streicheln, kann man auch ein Tiertheater besuchen. Die Vorführungen sind immer ein spektabel.

Alpsee Immenstadt – Im Allgäu, eine Autostunde von Lindau entfernt, liegt Immenstadt. Bevor man die Stadt erreicht, fährt man an einem kleineren See vorbei, der Alpsee. Eine Umrundung beträgt ca. 10km zu Fuß, wobei eine Mischung aus flachen und hügeligen Profil vorliegt. Für eine Wandertour eignet sich der See, inmitten von kleineren Bergen, perfekt. Abrunden kann man seine Wandertour entweder mit der Mittagsschwebebahn, die auf den, wer hätte es gedacht, Mittagsberg führt oder erlebt extremes Kribbeln im „Alpsee-Coaster“. Dies ist keine gewöhnliche Sommerrodelbahn. Die Bergfahrt geschieht erst mit einem Sessellift. Anschließend fährt man eine wilde und sehr lange Bahn herab, Adrenalin pur. Wer davon immer noch nicht genug hat, besucht anschließend „Deutschlands größten Kletterwald“, der auch über den Sessellift passiert werden kann.


Antoniuskapelle –
Die Kapelle liegt zwischen Selmnau und Hattnau, die beide schnell von Wasserburg oder Nonnenhorn aus passiert werden können. Heute Morgen war ich joggen und ich konnte es mir nicht nehmen lassen, diese Kapelle in meine Tour aufzunehmen. Denn was sich bietet, ist ein wunderbarer Blick über die östliche Bodensee-Region. So manche Feuerwerke lassen sich von diesem Hügel wunderbar erblicken. Zudem ist es für den ein oder anderen auch ein schönes Wanderziel.

Autofahrt von Konstanz nach Meersburg – Um alle Fragen zu klären: Ja, es geht schneller und viel einfacher, wenn man die Fähre benutzt. ABER… die lange Autostrecke von Konstanz nach Meersburg bezeichnet sich durch Schönheit aus. Es gibt die Möglichkeit, in jeder der Orte des Überlinger Sees zu halten, Rast zu machen, den Urlaub zu genießen. Im Endeffekt ist es aber eine Tour um, fast, den ganzen Überlinger See, der seinen Reiz hat. Hat man einen guten Tag erwischt, so lassen sich besonders viele Segler erblicken. Manchmal schimmern auch die Schiffe aus der Ferne oder die Sonne steht einem besonders guten Winkel zum See. Die Autofahrt lohnt sich. Wirklich.


#B

Bauerncafé Betznau – Betznau ist ein kleines Dorf in der Nähe von Kressbronn. Eigentlich gibt es in dem Ort nichts zu sehen. Doch wenn das Bauerncafé offen ist, so sind meist alle Parkplätze besetzt. Das Folgende wirkt jetzt mehr wie ein Augenzeugenbericht, aber beschreibt es doch ganz gut: Als ich da das erste Mal war, empfohlen von unseren Vermietern, hielt ich es für ein gewöhnliches Café. Doch dann kamen die Bedienungen raus, auch normal, und hielten die Karte der Kuchen und Torten in der Hand. Das war keine Karte, sondern eine Tafel und darauf standen ulkige Tortennahmen wie „Feuermannstorte“. Obwohl mein Bauch nur noch Platz für ein Stück Kuchen hatte, aß ich 3. Absolute Empfehlung. Probiert euch doch selbst mal durch ?

Blumeninsel Mainau – Die Mainau ist bekannt, weltweit. Auf ihr befindet sich eine einzigartige Blumenlandschaft. Zum Teil, wurden aus Blumen Kunstwerke geschaffen. Zum Teil wurden auf Mainau aber auch seltene Blumen- und Baumarten angepflanzt. Zu erreichen ist sie entweder per Schiff oder durch eine Brücke von Land aus. Für Blumen- und Kunstbegeisterte ist das genau das Richtige am Bodensee. Eine einzigarte Vielfalt, überall Blumen und Natur. Traumhaft.

Bodenseeerlebniskarte – Ausnahmsweise ist das mal keine Sehenswürdigkeit sondern etwas zum Anfassen und in der Geldtasche halten. Dennoch ist es ein brandheißer Tipp von mir. Wer hier alle Tipps von mir durchgeschaut hat, wird sich denken: Wie kann man sich das alles leisten. Diese Karte ist die Antwort. Die Seebären-Karte kostet 144€ für einen Erwachsenen und hat eine Gültigkeit von 2 Wochen (optional auch andere Karte oder nur 7 oder 3 Tage). Mit ihr sind fast alle Kursschiffe kostenfrei. Das heißt, man kommt mit dem Schiff kostenlos von A nach B. Hinzu kommt eine große Auswahl von Burgen, Bädern, Museen und vielen Highlights des Sees, die ebenso kostenlos benutzbar sind. Ich habe letztes Jahr die Karte für 300€ genutzt, aber wir mussten nur 144€ ausgeben. Dazu gibt es einen netten Planer, in dem alle Ziele aufgelistet sind. Der Planer ist kostenlos im Internet bestellbar. Die BEK ist eine absolute Empfehlung!

Bodensee-Rundfahrt – Wo wir grad beim Thema BEK sind. Wenn es heißt, man darf kostenlos Schiff fahren, dann kann man das sicherlich auch ausnutzen. Und wer den See liebt, träumt sicherlich auch davon, diesen in einer Rundfahrt zu Umfahren. Für Urlauber ist das sehr schwierig, aber möglich. Angenommen man startet in Lindau, steigt man früh entweder ins erste Kursschiff nach Konstanz oder nach Rorschach. Von dort aus fahren immer Kursschiffe nach Meersburg, wie praktisch. Und von da geht es schließlich wieder zurück zum Ausgangsort. Nun fehlt zwar die Bregenzer Bucht sowie der Untersee und Überlinger See, der Tag ist dennoch rum und ein sehr großer Teil des Obersees wurde entlang geschifft. Toll ist das schon.

Bregenzerwälder Käsehaus Andelsbuch – Dieses Örtchen ist ein bisschen weg vom Bodensee und lässt sich entweder vom Allgäu oder von Dornbirn aus passieren. Inmitten des Ortes strahlt ein Käsehaus, welches ich nun schon seit Jahren besuche. Eine große Auswahl an Käse- und Milchprodukten sowie Wurst und Fleisch begrüßt einen herzlich. Wem das nicht genügt, kann sich den Besuch durch Speis und Trank versüßen oder bei der Produktion von Käse zuschauen. Hinzu kommt, dass der Käse gut produziert wird und zudem sehr lecker ist. Lasst es euch schmecken!


#D

Drei-Länder-Panoramafahrt – …ist eine Schiffstour, die in Lindau, Bregenz und Wasserburg angeboten wird. Sie führt durch die Bregenzer Bucht, an der Rheinmündung des Sees und am bayrischen Ufer vorbei und, wie der Name das schon sagt, bietet eine wunderbare Aussicht über die 3 Länder des Sees. Meist werden diese Touren mit der MS Lindau gefahren, einem moderneren Bodenseeschiff, wobei ein freundlicher Mitarbeiter der BSB oder Vorarlberg Lines die Besonderheiten erklärt.


#E

Ebenalp – In der Schweiz inmitten des Appenzeller Landes tümmeln sich Bergbahnen. Eine davon ist der Ebenalp. Die Bahn startet in Wasserauen und führt auf einen Berg mit Mattenwiesen. Unweit der Bergstation begrüßt ein Gasthaus alle Ankömmlinge. Auf der Wiese finden sich im Sommer Paragleiter ein, die ihren Weg nach unten durch die Luft suchen. Läuft man den empfohlenen Wanderweg hinab, so erreicht man eine Höhle. Besonders ist diese, da sich in dieser Höhle Funde von wilden Bären fanden. Liebt man die Extreme, so geht man hinaus auf eine der großen Wandertouren, die zum Teil mehrere Stunden dauern, eh man seine Ziele endlich erreicht. Vergessen darf man auch die Aussicht nicht. Diese ist grandios.

Eistobel – Von Lindau ist es gut eine dreiviertel Stunde bis zum Parkplatz des Eistobels. Für wenig Geld geht man hinein, folgt den zum Teil anstrengenden Weg hinab, und gelangt in ein Schlucht-ähnliches Tal. Nach wenigen Minuten der Anstrengung folgen die ersten Wasserfälle, die besonders im Winter die Besucher magisch anziehen. Die Wanderung unterbricht entweder durch eigene Verpflegung oder im am Ende des Tales gelegene Dorf Erbratshofen. Eine Wandertour, die es in sich hat. Aber es lohnt sich!


#F

Fähre Friedrichshafen-Romanshorn – Ob nun von der Schweiz oder von Deutschland aus, ist vollkommen egal, gemacht haben sollte man es schon. Die Fährenfahrt dauert ca. 41 Minuten. Das Besondere ist, dass man den Bodensee an seiner breitesten Stelle entlangfährt. 14 lange Kilometer. Doch nach links oder rechts ist egal: Der Passagier genießt einen tollen Blick über den gesamten Bodensee aus. Es ist zudem eine schnelle Autoverbindung nach Deutschland und in die Schweiz.

Feuerwerk – Ich habe, denke ich, schon mehrfach erwähnt, dass am Bodensee viele Feste stattfinden. Von Ufer- bis Seehasenfest. Es gibt immer Feste. Besonders im Sommer. Und meist werden diese durch Feuerwerk am Abend begleitet. Was gibt es schöneres als den See, Feuerwerk und wie die vielen Farben und Effekt im See gespiegelt werden? Richtig, es gibt nichts Schöneres! Solltet ihr also die Möglichkeit haben, ein Feuerwerk zu betrachten, dann hol dir die Karte oder suche dir ein schönes Plätzchen wie auf der Antoniuskapelle. Romantisch!


#G

Golfanlagen Pfullendorf – Wer hätte gedacht, dass Minigolf-Anlagen mal größer sein werden als Menschen? Oder dass sie Settings haben, die einfach nur traumhaft sind? In Pfullendorf werden Träume wahr. Ob man einen Ball einen Ball in einer Gondel zum Säntis hinaufschickt oder durch den Pfullendorfer Felsenkeller jagt, hier ist Spaß vorprogrammiert! Und wem das nicht genügt, wechselt vom Schläger zum Fuß und spielt 18 Bahnen Fußballgolf. Perfekt!


#H

Hoher Kasten – Wie beim Ebenalp angesprochen, befinden sich im Appenzeller Land mehrere Bergbahnen und diese ist eine davon. Im kleinen Ort Brülisau startet sie und endet im Bergfelsen. Über ihr befindet sich eine Station, die es so selten gibt. Das Restaurant ist größtenteils Rund dreht sich. Auf über 1600m genießt man so Essen und einen Rundumblick. Aus der Station raus, wartet auf den Besuch ein neu angefertigter Europa-Weg und angesiedelte Pflanzen und Kräuter. Zudem bietet der Hohe Kasten einen großartigen Blick auf das schweiz-österreichische Rheintal.


#I

Insel Reichenau – Jeder Teil des Sees hat eine spektakuläre Insel. Im Untersee ist es die Reichenau. Ob mit dem Schiff, mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad: Die Insel ist immer eine Reise wert. Neben dem Kloster von Reichenau lassen sich vor allem die reichlichen Gemüseplantagen finden. In der ganzen Bodenseeregion werden die nährhaltigen Schätze verkauft. Die Frische zahlt sich aus. Ist man mit dem Rad oder zu Fuß auf der Insel, so kann man die Insel erkunden und ganz individuelle Entdeckungen machen. Mit dem Schiff reist man entweder weiter nach Konstanz oder in die andere Richtung nach Radolfzell und anschließend den Rhein entlang bis nach Schaffhausen.


#K

Katamaran – Constanze und Ferdinand sind am Bodensee keine Namen, die öfters im Geburtenregister stehen. Sie sind deswegen bekannt, da so 2 der 3 am Bodensee fahrenden Katamarane heißen. Von Friedrichshafen oder Konstanz fährt man stündlich in die jeweils andere Stadt. 50 Minuten dauert die Fahrt und verbindet 2 der bedeutenden Städte des Bodensees. Für Genießer sind die Katamarane ein Traum.

 

Kronberg – Kommen wir zu Bergbahn 3 der 4 im Appenzeller Land. In Jakobsbad türmt sich ein Berg empor und sticht heraus. Neben der angesprochenen Bergbahn bietet sich am Kronberg zudem die Möglichkeit, mit einer Sommerrodelbahn zu fahren oder den Kletterwald zu besuchen. Erreicht man die Bergstation und den Hügel, so genießt man zum einen den großartigen Ausblick über das Appenzeller Land und den Bodensee und zum anderen den besten Blick auf den Säntis. Innerhalb weniger Gehkilometer erreicht man Schwägalp und des Säntis Talstation. Die Bänke eignen sich zudem super, um neben den besten Blick auf den Säntis auch noch sein Frühstücksbrot zu genießen. Wanderfreunde können vom Kronberg auch hinabsteigen. Der Wanderweg zeichnet sich zwar an einigen Stellen durch starkes Gefälle und gefährliche Passagen aus, ist aber dennoch ein Genuss für Wanderfreunde.


#L

Liechtenstein – Die schweizerische A13, auch bekannt als Rheintal-Autobahn, verlässt für wenige Kilometer die Schweiz und durchquert das kleine Land Liechtenstein. Das Land ist nicht nur ein Steuerparadies sondern auch die perfekte Möglichkeit für einen Tagesausflug. Neben der interessanten Stadt, die man mit einem kleinen Erlebniszug erkunden kann, bietet sich auch die Möglichkeit im nahegelegenen Dorf Malbun die Berge und Wandertouren zu genießen. Am Ende der Stadt erblickt man ein Fußballstadion, welches den FC Vaduz beheimatet. Europäische Luft lässt sich da schnuppern, da der kleine Staat es mit seinem Fußballverein gelegentlich in die Qualifikation für den Europa-Pokal schafft.


#M

Maestrani/Chocolarium – Liebhaber von Schokolade können in Flawil voll auf ihre Kosten kommen. Maestrani ist eine Schokoladenfabrik in der Schweiz, deren Produkte „Munz“ und „Minor“ regionale Bekanntheit genießen. Früher stand hier nur ein Werksverkauf und es bot sich ab und zu die Möglichkeit, den Fabrikarbeitern bei der Produktion zuzuschauen. Heute ist aus einer langweiligen Fabrikhalle ein prunkvolles Gebäude geworden. Von außen und von innen schick. Der Werksverkauf ist größer geworden, es gibt nun ein Kaffee und das sogenannte „Chocolarium“, welches vor allem jungen Besuchern die Produktion der Schokolade näherbringt.


#O

Oberstaufen – Ein kleines Örtchen in den Alpen lockt jedes Jahr viele Besucher an. In der Mitte des Ortes befindet sich eine Einkaufsstraße, die vor allem mit günstigen Sportsachen um sich wirft. Nur wenige Minuten dem Fuß entfernt, liegt das „Aquaria“. Ein Erlebnisbad mit Sauna und einer mit Zeitmessung ausgestatteten Röhrenrutsche, die Möglichkeit mit sanften Düsen das Wasser zu genießen oder von den kleinen Sprungtürmen zu springen. Unweit von Oberstaufen befindet sich „Hündle“. Eine Sommerrodel- und Bergbahn locken hier die Besucher an. Im nahegelegenen Steibis kommt man zudem auf den Imberg und das Wahrzeichen der Stadt, den Hochgrat. 3 Bergbahnen in direkter Nähe und überall ein tolles Wanderangebot. Genügt das nicht, so findet sich unweit des Hündles eine Miniatur-Ausstellung.

Obst – Sie stehen an den Straßen und locken überall mit Kirschen, Äpfeln und weiteren Obstsorten. Besonders im Osten der deutschen Bodenseeregion findet sich ein großes Angebot an regionalen Obstprodukten. Besonders in den Sommermonaten laden die gutschmeckenden Kirschen, Himbeeren und Zwetschgen zum Genießen ein. Besonders im Herbst sind es dann Äpfel und Birnen, die zu Hauf gekauft werden können. Besuche doch die regional angesiedelten Obsthöfe und -stände und komme selbst in den Genuss.

Obstbrennerei Steinhauser – Whiskey-, Wein und Schnapsliebhaber aufgepasst! Denn in Kressbronn lässt sich Steinhauser finden. Aus Obst wird hier gutschmeckender Alkohol gebraut. Ob zum Schenken oder selbst genießen, das zahlreiche Angebot ladet zum Genießen ein.


#P

Pizol – Ich persönlich hätte diesen Berg nie kennengelernt, wäre er nicht vor ein paar Jahren zur Bodenseeerlebniskarte hinzugefügt wurden. Die Anfahrt ist sehr weit. Man fährt durch komplett Liechtenstein (ok, ist ja jetzt nicht so groß) und kommt irgendwann bei Bad Ragaz an. Fans von Borussia Dortmund werden diesen Ort kennen, da ihr Lieblingsverein da öfter im Sommer beim Trainingslager aufschlägt. Die Bergbahn führt auf keine atemberaubende Höhe bei Zwischenstopp 1. Dennoch befindet sich dort ein schöner Naturpfad mit Erlebnissen für Kind und Familie. Fährt man den Berg weiter hinauf, kommt man zur Endstation. Von hier an kann man entweder den 3.000m hohen Berg Pizol erklimmen oder zum Gletscher des Pizols laufen. Den Bodensee sieht man leider recht wenig. Für Naturfreunde ist der Pizol dennoch eine Reise wert.


#R

Ravensburger Spieleland – Einen Freizeitpark gibt es in der Bodenseeregion auch. Zwischen Friedrichshafen und Ravensburg liegt das kleine Meckenbeuren. Die Nachbarschaft des Ortes ist ziemlich laut, denn zieht es täglich hunderte Besucher ins Ravensburger Spieleland. Ein Freizeitpark, der sich auf die Spiele und Erfindungen von Ravensburger bezieht, inmitten der Hopfen- und Obstplantagen der schwäbischen Voralpenlandschaft. Die Themenbereiche und Attraktionen sind besonders für Jüngere interessant, aber auch Ältere können hier auf ihre Kosten kommen!

Rheinfall Schaffhausen – Der Rhein entspringt bekanntlich im Untersee. Eine Bootfahrt von Radolfzell bis an die niederländische Nordsee ist dennoch nicht empfehlenswert. Denn im schweizerischen Schaffhausen geht der Rhein mal eben steil bergab. Ein größerer Wasserfall unterbricht Boots- und Schiffsfahrten. Das Naturerlebnis lässt sich dabei gut mit dem Schiff von unten betrachten. Gegen einen kleinen Eintrittspreis besucht man zudem die danebenstehende Anlage, wobei man den Rheinfall näher und aus einer besonderen Perspektive erleben kann.


#S

Säntis – 2503m ist der Säntis hoch. Vom deutschen Ufer aus lässt sich der Säntis in seiner Perfektion betrachten und gute Augen erkennen sogar seine Antenne aus der Ferne. Er ist die 4 der 4 im Appenzeller Land und beginnt in Schwägalp, endet in 2500m Höhe. Die Bergstation erreicht man in einem großen, ockerfarbenen Komplex, der neben Ausstellungen zur Natur des Säntis auch einen Kiosk und Restaurants in sich trägt. Der felsige Bergkomplex lässt sich zum Teil nur durch professionell geführte Wanderungen oder mit guter Wander- und Kletterausrüstung erklimmen. Eine mehrstündige Tour verbindet dabei Säntis und Ebenalp. Der größte Berg der Bodenseeregion bietet die Besonderheit, dass von ihm eine grandiose Sicht auf die schweizerischen, italienischen, österreichischen und französischen Alpen geboten wird. Die lange Anfahrt wird so also zum spektakulären Erlebnis.

Säntispark – Ein Stadtteil von St. Gallen trägt für mich Kindheitserinnerungen. Unweit des St. Gallener Fußballstadions befindet sich ein großer Parkkomplex. In ihm befindet sich ein Hotel, in dem gelegentlich auch deutsche Fußballmannschaften zum Trainingslager unterkommen, und diverse Freizeitmöglichkeiten von Bowling bis Shopping. Besonders betonen möchte ich das Erlebnisbad des Parks. Neben einem großen Sauna- und Außenbereich sowie einem großen Solebecken verfügt das Bad über ein Wellenbad und Wasserspielplätzen für Kinder. In den letzten Jahren befand sich das Bad in Umbauphasen. 2016/17 ist eine Rutschenwelt hinzugekommen, die jeden Besucher in seinen Bann zieht. Von einem Wirbelwind, einem wilden Bach hin bis zu einer Half-(Säntis-)pipe kommen hier Fans voll auf ihre Kosten.

Scheidegg – Unweit von Lindau strahlt Deutschlands Stadt mit den meisten Sonnenstunden im Jahr. Tatsächlich liegt dieser Ort ideal im Berg gelegen und genießt einen direkten Sonnenwinkel. Das kleine Örtchen verfügt über ein Naturgelände mit den Scheidegger Wasserfälle und in der Nähe einem kleinen Reptilienzoo. Fährt man dem Berg weiter hinauf, gelangt man zum „Skywalk“, einen Baumwipfelpfad mit Abenteuerspielplatz und einem grandiosen Blick über das Allgäu, den Bodensee und die bayrische Voralpenlandschaft. Ist das Wetter zu heiß, so bietet sich das Seebad perfekt an.

Schifffahrt – Während ich diesen Artikel hier schreibe, sitze ich rein zufällig auf der MS Graf Zeppelin in Richtung Meersburg. Die Schifffahrt auf dem See ist etwas Besonderes. Auf der Ostsee sitzt man auf Schiffen, die meterhohe Wellen bewältigen und man zusehen muss, dass man nicht doch spontan seekrank wird. Auf dem Bodensee liegen die Schiffe ruhig und sanft. Wer neues Erleben will, schaut sich an, wie die Schiffe in den Häfen und Anlegestellen anlegen oder genießt den Ausblick über den See. Wer auf Akzente und Dialekt Wert legt, ist auf den schweizerischen Schiffen perfekt aufgehoben. Und wer nicht über den See fahren möchte, kann auch über den Alpenrhein fahren. Naturgenießer werden auf den Bodensee-Schiffen aber garantiert glücklich.


#T

Tettnang – Eine kleine Stadt, unweit von Meckenbeuren und Kressbronn, kann auch viel zu bieten haben. Die Schloss-Anlage von Meersburg zieht nicht nur Besucher von der Bundesstraße an, sondern ist ein beliebtes Ausflugsziel. Reicht das nicht, kann man ganz in der Nähe im Hopfenmuseum über die Bierproduktion lernen oder ein Tettnanger Bier trinken. Zudem bietet Tettnang viele regionale Produkte wie Butter und mehr.


#W

Witzig-Wander-Weg – Ob mit der Rorschach-Heiden-Bahn oder mit der Bahn von Altenrhein nach Walzenhausen: In Walzenhausen oder Heiden beginnt der Witzig-Wander-Weg. Ein Naturpfad, mit zum Teil sehr guter Aussicht über den östlichen Bodensee, begleitet von Witzen. Auf „Schwitzer-dütscher“ oder Hochdeutsch lassen, zum Teil sehr schlechte, Witze dem 8 Kilometer-langen Wanderweg entlang so manchen Wanderer zum Lachen bringen. Hihi.

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