ENTDECKE DIE WELT: Bodensee – Teil II

Im zweiten Teil zur Urlaubsregion Bodensee geht es um Städte, Sehenswürdigkeiten, usw….
Dieser Bereich garantiert meine Funktion als Mini-Experte. In 2 Bereichen werde ich euch die Städte des Bodensees und Geheimtipps präsentieren. Viel Spaß!

Österreich

Bregenz

Fangen wir mal gaaaaaaanz im Osten und direkt am See an. Bregenz ist eine, wie ich finde, sehr schöne Stadt mit einer guten Schiffsanbindung und viel zu tun.

Sehenswürdigkeiten:
Pfänder, Kunsthaus, Museum von Vorarlberg, Seebühne, Casino, Fußballstadion

PRO:
Sehr schöne Stadt, gute Schiffsanbindung, schöne Aussicht auf Bodensee und Alpen, großes Kulturangebot, schöner Hafen

CONTRA:
Viel Verkehr, an manchen Stellen von Menschen überfüllt

Geheimtipp:
Seepromenade

Der Pfänder ist nur knapp über 1000m hoch, aber er liegt direkt am Ostteil des Sees, wodurch ein Blick über den ganzen Bodensee möglich ist. Zudem gibt es mehrere Lokale für Speis und Trank sowie einen Wildpark, eine Adlerschau und gute Wanderwege.

Die Seebühne ist die größte der Welt. Jedes Jahr spielen auf ihr große Opern, wobei die Stücke aller 2 Jahre wechseln. Die Veranstaltungen sind groß organisiert und sehr gehoben. Weitere Stücke spielen in den Räumlichkeiten des Seebühnen-Komplexes.

Die Seepromenade bezieht sich in meinem Kontext hauptsächlich auf dem Gehweg zwischen Hafen und Seebühne. Es ist sehr malerisch. Untermalen kann man den Gang mit einer Runde Minigolf oder einer Kugel Eis.

Beim Pfänder sollte man sich beeilen. Der Berg ist sehr beliebt, was bedeutet, dass die Bergbahn sehr oft voll und überfüllt sind. Entweder man passt eine gute Zeit ab oder man beeilt sich auf dem Weg vom Schiff zur Bergbahn.

Für mich ist sie dennoch die malerischste Stadt des Sees.


Dornbirn

Mehrere Minuten mit dem Auto vom See entfernt liegt Dornbirn.

 Sehenswürdigkeiten:
Karren, Krippenmuseum, Rolls-Royce-Museum, Inatura, Mohren-Brauerei, Rappenlochschlucht

Pro:
Gute Möglichkeit für einen Tages-Ausflug, Billiges Shoppen in den Gewerbegebieten

Contra:
Längere Anreise, kein See-Zugang

Geheimtipp:
Inatura

Der Karren ist eine Bergbahn auf einen 900m hohen Bergvorsprung. Schöne Wanderwege bringen einen zur Station, die gleichzeitig ein Restaurant ist. Die Besonderheit: Das Restaurant ragt über den Vorsprung hinaus, sodass man in freier Luft Speis und Trank genießt.

Fährt man von der Talstation aus weiter „nach hinten“, gelangt man zum Krippen- und Rolls-Royce-Museum. Wer alte und elegante Oldtimer liebt, kommt hier auf seine Kosten. Eine Weiterfahrt bringt einen zur Rappenlochschlucht. Ob diese Begehbar ist, kann ich aktuell nicht sagen, da sie vor mehreren Jahren eingestürzt ist.

In der Stadt zurück lässt es sich ein paar Stunden im Inatura verweilen und viel über die Flora und Fauna der Alpen kennenlernen. Der Lebensraum des Hochgebirges wird eindrucksvoll, anschaulich und praktisch gut dargestellt.


Deutschland:

Lindau

Fährt man die A96 von München bis zum bitteren Ende, landet man in Lindau. Die bayrische Stadt, die eigentlich aus 2 Städten besteht, ist das Herzstück des bayrischen Bodensees.

Sehenswürdigkeiten:
Insel, Hafen, Rathaus, Stadtmuseum, Casino, Lindau-Park

Pro:
Gute Infrastruktur, schöne Altstadt, schöner Hafen, viel Gastronomie

Contra:
Langweilig (subjektives Empfinden), Parksystem, an manchen Stellen überfüllt

Geheimtipp:
Aussicht vom Leuchtturm und Café Vogler

Autobahn-Anbindung, gute Bus- und Bahnverbindungen, ein direkter Grenzübergang nach Österreich, mit dem Schiff in die Schweiz und viel Schiff-Verkehr bilden eine gute Infrastruktur. Trotz, dass Lindau nicht gerade groß ist, kann man diese Stadt schon hunderte Kilometer entfernt an den Autobahnschildern in Bayern und Baden-Württemberg lesen.

Bei der Hafeneinfahrt fahren die Schiffe zwischen dem Löwen und dem Leuchtturm. Damit bietet Lindau eindeutig die schönste Hafeneinfahrt am Bodensee. Ich kann es sehr empfehlen.

Ist man einmal da, so bietet es sich gut an, durch die Altstadt zu laufen. Schöne alte Häuser, die allesamt ins Stadtbild passen. Begleitet werden sie von Geschäften und Gastronomie. Bei einem Inselrundgang kann man oft eine gute Aussicht auf See und Berge genießen.

Das Café Vogler ist für mich ein Pflichtbesuch. Eine große Auswahl an Torten und auch Schokolade, nette Bedienungen, nettes Ambiente und es schmeckt immer!


Wasserburg

Da gibt es nicht viel zu sagen, aber dieses Örtchen muss rein! Eine schöne Halbinsel mit einem privaten Schloss und dazugehörigem Kirchturm, deren türkis-strahlende Kuppel man oft aus der Ferne erkennen kann. Auf der Insel befindet sich eine Dauerausstellung von Kunststücken und gelegentlich findet das eine oder andere Event oder Fest statt. Reicht das nicht, so kann man eine Runde Minigolf am Hegestrand spielen oder besinnlich durch das Örtchen schlendern.

Geheimtipp:
Hegestrand (besonders bei Sonnenuntergang)


Kurzüberlick zu Nonnenhorn, Kressbronn und Langenargen

Es lohnt sich nicht, diese Orte in große Übersichten zu packen. Dennoch kann man in jedem Ort Minigolf spielen oder gut speisen. Vom Schloss Montfort in Langenargen hat man zudem eine gute Aussicht über den See.

Geheimtipp:
Minigolf in Nonnenhorn, Speiselokal Prantl in Kressbronn und Café Lang in Langenargen


Friedrichshafen

Diese Stadt kann man mit dem Flughafen erreichen. Sie ist historisch, technisch und sehr beliebt.

Sehenswürdigkeiten:
Zeppelin-Museum, Dornier-Museum, Zeppelin-Werft, Hafenpromenade, Turm, Katamaran

Pro:
Gute Infrastruktur, viele Sehenswürdigkeiten, schöne Hafenpromenade

Contra:
An manchen Stellen überfüllt, gelegentlich Fluglärm

Geheimtipp:
Dornier-Museum

In den letzten Jahren erreichte ich Friedrichshafen immer mit dem Schiff. Entweder sind wir weitergefahren oder ausgestiegen, aber immer erkennt man diese Stadt vom weiten: der weiße Turm des Zeppelin-Museums. Ein eindrucksvolles Museum über die Entstehung, den Fort- und Untergang der früheren Modelle, Geschichten der Flüge und die neue Technik des Luftschiffes. Umrahmt wird das Museum durch Sonderausstellungen aus Kunst und Technik/Physik sowie Virtueller Realität.

Folgen kann ein Gang durch die Stadt. Nicht fehlen darf dabei die Hafenpromenade. Gastronomie an Gastronomie mit vielen Sitzplätzen direkt am Wasser. Friedrichshafen verfügt selbstverständlich auch über ein großes Shopping-Angebot.

Etwas außerhalb liegt der Flughafen. Von hier aus startet der Zeppelin seine Rundflüge. Die Werft des Luftschiffes kann jeden Dienstag und Freitag mit Anmeldung besichtigt werden. Die Flüge mit dem Luftschiff sind leider sehr teuer.

Direkt neben dem Flughafen befindet sich das Dornier-Museum. Dornier ist eine Marke aus dem Bereich der Luft- und Raumfahrt. Das Museum zeigt eine imposante Ausstellung über Modelle und Technik. Einzelne Flugzeuge und Helikopter können zudem hautnah besichtigt werden.


Ravensburg

Eine halbe Stunde Fahrt auf der Bundesstraße von Kressbronn aus dauert es, bis man die berühmte Stadt Ravensburg erreicht. Um jegliche Fragen zu klären: Ja, die Spiele von Ravensburger kommen aus dieser Stadt, und noch ein bisschen mehr!

Sehenswürdigkeiten:
Historische Altstadt, Türme, Ravensburger Museum

Pro:
Gutes und gemütliches Shopping, flüssiger Verkehr

Contra:
Gelegentlich überfüllte Stadtfeste, überfüllte Parkhäuser, See nicht greifbar

Geheimtipp:
Gebäck-Werksverkauf, Eisdiele Gelatomania

Man erkennt diese Stadt gelegentlich auch von Weiten. Seine Türme haben eine fast anziehende Wirkung. Hauptsächlich bietet sich Ravensburg dennoch nur zum Shoppen an. Die Geschäfte häufen sich in den Straßen und Gassen der Innenstadt.

In der Stadt und etwas außerhalb kann man 2 Werksverkäufe finden. Produziert werden die Gebäck-Marken Tekrum/Kambly, Griesson, DeBeukelaer und weitere. In den Verkäufen wird man mit einem reichhaltigen Angebot beglückt. Selbst vielen am Bodensee lebende Menschen ist dieser Werksverkauf nicht bekannt. Vor allem schillern die Angebote günstig hervor. Ob zum Nachmittag oder für Bekannte: Man wird schnell fündig.

Läuft man von C&A die Straße weiter hoch, ist direkt gerade aus eine Eisdiele. Eine breite Theke kann man erkennen. Durchgezählt waren es bei meinem diesjährigen Besuch rund 60 verschiedene Eissorten. Ob Casual wie Erdbeere oder Vanille oder kulinarischer wie Whiskey oder Snickers: Für Jeden ist etwas dabei!


Immenstaad und Hagnau

Zurück am See folgen auf Friedrichshafen 2 Städtchen: Immenstaad und Hagnau. So ganz viel gibt es da nicht zu sehen, doch ich selbst kam bisher auch nie wirklich dazu, mir diese beiden Städte genauer anzuschauen. Was du probieren solltest, vorausgesetzt du bist mindestens 16 Jahre alt, sind die verschiedenen Weine von Hagnau.


Meersburg

Die Burg und der dazugehörige Dagobertsturm kann man kilometerweit erkennen. Meersburg gehört zu den beliebtesten Städten des Sees und ist eine Pflicht bei jedem Besuch am Bodensee.

Sehenswürdigkeiten:
Burg, Neues Schloss, Staatsweingut, Omas Kaufhaus, Therme, Vineum

Pro:
Gute Schiffsanbindung, Fährverbindung nach Konstanz, schöne Altstadt, viele Sehenswürdigkeiten

Contra:
Teure Gastronomie, Parkplatzmangel, Neues Schloss

Geheimtipp:
Vineum

Die Burg hat eine besondere Aura. Sie strahlt einen förmlich an und sie steht sinnbildlich für diese Stadt. Eine Führung durch den Dagobertsturm oder ein Rundgang durch die Räumlichkeiten geben interessante Einblicke in das Leben eines der bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen Annette von Droste-Hülshoff. Zudem werden seit diesem Jahr auch andere Themenführungen angeboten.

Omas Kaufhaus befindet sich mitten in der Stadt und ist besonders durch einen großen Teddybären zu erkennen, welcher die Besucher der Stadt mit Seifenblasen beglückt. Im „Kaufhaus“ befindet sich eine Ausstellung über Spielzeuge wie Puppen und Miniatur-Eisenbahnen. Es ist ein kleines Stück Kindheit mitten in einer historischen Stadt.

Nicht, dass ihr denkt, ich würde euch die Gutsschänke empfehlen, weil sie so teuer ist. Ich empfehle sie euch wegen den Flammenkuchen und ihrer grandiosen Aussicht über den westlichen Bodensee. Kommt man zeitig oder reserviert sich seinen Platz über Telefon, kann man direkt an einer halbhohen Mauer sitzen. Das Schöne daran ist, Schänke befindet sich, wie der Großteil der Stadt, auf einem Hügel. So bekommt man, neben einem gutschmeckenden Flammenkuchen, auch noch eine grandiose Aussicht serviert. Ich wünsche Guten Appetit!

Für mich persönlich war das Neue Schloss nichts Besonderes. Es wirkte wie eine reine Ausstellung von Kunst und kleineren Schätzen. Wem es gefällt, bitte, ich habe mir jedoch mehr vorgestellt.

Die Therme befindet sich unweit entfernt vom Hafen und ist dem Freibad gekoppelt. Reichen also die angenehmen Becken des Erholungsbades nicht, lohnt sich ein Gang in den Bodensee.


Unter-Uhldingen und Überlingen

Es fällt mir leichter, diese beiden Städte zusammenzufassen. Unter-Uhldingen verfügt über Sehenswürdigkeiten, Überlingen zieht mit seiner Schönheit an.

Sehenswürdigkeiten:
Pfahlbauten, Reptilienhaus, Therme (Überlingen), Stadtgarten (Überlingen)

Zu Überlingen ist fast alles gesagt. Eine schöne Innenstadt, die am einfachsten mit dem Schiff zu erreichen ist. Von Überlingen aus hat man eine perfekte Aussicht über den Überlinger See. Das Besondere hier ist, dass sich vor allem hier sehr viele Segelboote aufs Meer trauen und ihre Segel aufspannen. Besonders ist auch der schön angelegte Stadtgarten. Er ist das simple Gegenstück zur Blumeninsel Mainau.

Die Pfahlbauten geben einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Steinzeit. Das UNESCO-Weltkulturerbe steht Hüttenartig auf Pfählen im Wasser und kann mit Führungen besichtigt werden.

Im Reptilienhaus, wenige Minuten von den Pfahlbauten entfernt, lassen sich Reptilien unterschiedlicher Arten bestaunen. Hat man Glück, so kommt man selbst in den Genuss, die Haut einer Schlange anzufassen oder bei Fütterungen dabei zu sein.


Salem

Wenige Minuten vom See entfernt sticht ein kleines Örtchen hervor. 2 Sehenswürdigkeiten lassen diesen Ort zu etwas Besonderem werden. Sie gehörigen zu den Klassikern eines jeden Urlaubs am Bodensee.

Sehenswürdigkeiten:
Affenberg, Kloster und Schloss Salem

Der Affenberg ist für mich Jahr für Jahr die einzige Möglichkeit, meine Familie zu treffen. Sry, der Spaß musste sein ?

Berberaffen sind weltweit vom Aussterben bedroht. Doch ausgerechnet in Süddeutschland finden sie einen Platz. Die Affen leben im Affenberg unter hervorragenden Bedingungen und selbstverständlich geschützt. Auf einem Rundgang kann man sich selbst eine Hand voll Popcorn nehmen und die Berberaffen füttern. Streicheln sollte man sie zwar nicht, die ein oder anderen tollen Fotos entstehen dennoch. Wer davon nicht genug hat, kann bei den spektakulären Fütterungen der Parkarbeiter viel geboten bekommen. Anschließend führt man seinen Rundgang durch den Park fort. Enten, Störche, Frösche, Rehe und weitere Tiere lassen sich antreffen. Ein toller Ort für Kinder und Familien.


Konstanz

Schaut man auf die Landkarte, kann man bei dieser Stadt echt staunen. Eigentlich befindet sie sich in der Schweiz und doch gehört sie zu Deutschland. Sie besitzt auch eine eigene Uni. Wenn ihr also am Bodensee studieren wollt, wisst ihr, wo ihr hinmüsst ?

Sehenswürdigkeiten:
Sea-Life, Hafen, Therme

Pro:
Gute Schiffsanbindung, sehr gutes Shopping

Contra:
Sea-Life

Geheimtipp:
Bodensee-Naturmuseum

Von Wasserburg, dem Ort, in dem wir immer in die Schiffe steigen, dauert es satte 3 Stunden bis nach Konstanz mit dem Schiff. Eine sehr beliebte Stadt im Westen des Bodensees. Hier steht das einzige Sea-Life der Bodensee-Region. Es ist bei mir negativ geranked, da es, auch wieder mein subjektives Empfinden, im Gegensatz zu vielen anderen Aktivitäten am Bodensee langweilig ist. Auch wenn das Sea-Life sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat (Umweltbewusste Themen stehen mehr im Vordergrund) und zum Teil neuer und vielseitiger geworden ist, dauert ein Gang im Sea-Life relativ schnell. Geht man in Zoos sind die Aquarien meist größer. Für Kinder ist das Center dennoch ein großes Vergnügen. Direkt darüber und über den im Eingang befindlichen Shop erreichbar, befindet sich das Bodensee-Naturmuseum. Ein kleiner aber interessanter Einblick in den Lebensraum des Bodensees rundet den Besuch im Sea-Life ab. Zudem bekommt man vom Museum einen schönen Ausblick auf den Bodensee.

Was Konstanz ausmacht, ist das große Shopping-Angebot. Nur wenige Meter vom Hafen entfernt, taucht man ein in Shopping-Center und Kaufstraßen. Dabei wird einem alles geboten und auch für Hungrige findet sich immer ein Plätzchen. Egal was man braucht, meist wird man fündig. Reicht das nicht, genügen auch die kleineren Läden am Hafen, die vor allem Accessoires vom Bodensee anbieten.

Die Therme befindet sich außerhalb der Stadt und ist vom Schiff aus gut zu erkennen. In ihr lässt es sich gut entspannen und den Urlaub genießen.


Schweiz

St. Gallen

Die Hauptstadt der schweizerischen Bodenseeregion schillert mit einer schönen Innenstadt und einer guten Infrastruktur Richtung Zürich und Alpen.

Sehenswürdigkeiten:
Stiftsbezirk, zahlreiche Museen, Hallenbad Blumenwies

Geheimtpp:
St. Gallen OpenAir

In St. Gallen befindet sich ein Weltkulturerbe: Der Stiftsbezirk. Ein schönes Viertel mit viel Historie und Charm. Lerne doch die Stadt näher in einer Stadtführung kennen. Die Stadt vermittelt viel Tradition aber auch viel Wissen. Sie ist zukunftsfähig und lockt Jahr für Jahr Tausende an.

Hast du vom Städte-Flair genug, so kommen dir die Hügel und Berge der Region ganz Recht. Rings um St. Gallen befinden sich viele Wander- und Radwege. Oft garantieren sie nicht nur einen schönen Blick auf die Bergmassive des Appenzeller Landes sondern auch auf den Bodensee.

Für Festivalgänger ist das St. Gallen OpenAir die perfekte Möglichkeit, Urlaub und Festival zu verbinden. Nahe der Stadt befinden sich Wiesen, die das Festival ermöglich. Jahr für Jahr kommen große Acts und selbst Die Ärzte kamen schon in den Genuss, hier spielen zu dürfen. Neben den großen Acts gibt es jedes Jahr auch große Mengen an Schlamm. Doch die lassen die Besucher nie unterkriegen. Stattdessen machen sie das Beste draus.


Romanshorn

Inmitten des schweizerischen Ufers sticht ein Kirchturm hervor. Er steht symbolisch für Romanshorn.

Geheimtipp:
Minigolf

Romanshorn erreicht man am besten mit der Fähre. Sie braucht nur 41 Minuten von Friedrichshafen. Kommt man an, fährt man in den Hafen ein. Er liegt direkt neben dem Bahnhof. Zugegebener Maßen ist das nicht der schönste Fleck von Romanshorn. Läuft man am Hafenbecken entlang, erreicht man den Kirchturm von Romanshorn. Er sticht empor mit seiner Form und Größe. Von dieser Seite des Hafens erreicht man einen schönen Park direkt am See. Schöne Blumen und eine schöne Aussicht auf den See. Läuft man da auch immer weiter vom Hafen weg, erreicht man das Strandbad und eine Minigolf-Anlage. Sie sieht nicht wirklich sehr schön aus, doch ist sie besonders: Auf ihr fanden Weltmeisterschaften im Minigolf statt. Klingt verrückt, doch sich wirklich probieren und mit den Großen messen möchte, kann hier sein Können unter Beweis stellen.


Rorschach

Geheimtipp:
Rorschach-Heiden-Bahn

Rorschach liegt östlich und ist sowohl eine Hafen- als auch eine Bergstadt, da sie mitten an einem Hang liegt, der am Nachmittag meist wunderbar beleuchtet wird. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren, wie auch viele andere Städte und Orte am Bodensee, sehr verändert und weiterentwickelt. Wo eins alte Bauten am Wasser standen, stehen jetzt Firmen mit Glasgebäuden. Eine Gentrifizierung, die diese Stadt für mich neu wirken lässt.

Fährt man am Morgen aus Richtung Deutschland im Hafen ein, so stehen auf den Hafenmauern Fischer mit ihren Angeln. Steigt man aus, liegen nur wenige Meter Gleise. Besonders beliebt ist der Zustieg zur Rorschach-Heiden-Bahn. Historische Wagen führen den steilen Weg bis ins Örtchen Heiden hinaus, von wo aus man eine wunderschöne Sicht über den gesamten Bodensee genießen kann.

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