„Von 0 auf 73,9“ – 6. Trainingswoche

– Stress, Stress, Urlaub…alle guten Dinge sind 3…  –

Diese Woche kam ich auf insgesamt 9km… alles, was mit Training zu tun hat, lief also ziemlich zäh. Doch jetzt geht es erst so richtig los…

Die Woche begann mit 2 Arbeitstagen in der Frühschicht. Durch die Versetzung in eine andere Halle war ich neben dem zusätzlichen Stress auch schlechteren Luftbedingungen ausgesetzt. Zudem wurden auch die klimatischen Bedingungen wieder fordernder: Wärme, noch mehr Trockenheit, noch anstrengender. Man merkte überall, wie gut es der Region tun würde, wenn es einfach mal ein paar Tage regnet. Und genau das macht auch das Training umso schwieriger.

Am Mittwoch hatte ich ein paar Termine zu erledigen und der Tag endete erneut ohne Training.

Am Donnerstag standen Dreharbeiten mit ABG Studios auf der Agenda. Der Vormittag war bestimmt durch die Stadtszenen, der Nachmittag und Abend durch die Dorfszenen. Clever, wie ich manchmal nun bin, kam mir die Idee, den Weg aufs Dorf von mir zuhause aus mit Joggen zu verbinden. Also ging es bei ca. 36°C los von Süd-Ost nach Ehrenberg. Der Wald war schön angenehm. Die Temperatur war gefühlt deutlich kühler als die Normaltemperatur außerhalb. Schnell bog ich auf die Straße nach Paditz ab. Die Temperatur stieg logischer Weise an und das Tempo war weiterhin schnell. Auf gesperrten Straßen ging es Richtung Ehrenberg. Man merkte mir auf dem Weg an, wie sehr mir die stark angestiegenen Temperaturen und die Hitze des Asphalts zu schaffen machten. In Ehrenberg ging es, typisch für das Dorf, durchgehend bergauf, zum Teil sehr steil. Ich rannte da eigentlich kaum. Zum Ende versuchte ich durchzuziehen bis in die Thomas-Müntzer-Siedlung, wo dann endlich Getränke und eine Dusche auf mich warteten. Ca. 4,9km, über die Zeit reden wir bei diesen Temperaturen nicht. Daten findet ihr hier.

Begleitet wurde ich dabei von Loris und Eric. Der Vorteil der Einheit war, dass wir gleich etwas Filmmaterial ansammeln konnten.

Freitag ein ähnlicher Rhythmus: Arbeiten bis 14 Uhr, danach viel zu tun. Kam mir durchaus bekannt vor…

Samstag ging es dann in den „verdienten“ Urlaub an den Bodensee. Früh um 2:15 Uhr ging es los. Mit Training war gestern nicht viel. Erstmal muss man ankommen, einkaufen, auspacken und ein bisschen genießen. Dazu kommt die Müdigkeit sowie das Zerren der letzten Tage und der Autofahrt am Morgen (die Rücksitze unseres Autos sind irgendwie nicht wirklich angenehm).

Es ist dennoch schön, wieder hier zu sein. Der See, die Berge,… . Gleich am Morgen konnte ich auch eine schöne Runde in der Sauna und in einem Bad verbringen.  

Selbstverständlich gab es dabei einen schönen Blick auf die Allgäuer Berge. Bis jetzt war das Wetter weitestgehend warm und sonnig. Ich hoffe, dass angenehme Temperaturen die nächsten Wochen bestimmen werden.

 

Heute Morgen ging es auf eine kurze Tour, die ich wahrscheinlich öfter rennen werde. Von der Ferienwohnung, die in einem Dorf unweit von

Wasserburg liegt, ging es los nach Wasserburg, Brötchen holen. Das Dorf hinunter wartete schnell der erste Anstieg. Auf dem Winterberg ging es nur schleppend voran. Anschließend wartete ein schöner Blick auf den Bodensee, die Alpen von Österreich, die Hügelkette des Appenzeller Landes und die Alpen der Schweiz. Es war einfach schön. Vom Winterberg geht es steil bergab und nach ca. 1,5km erreicht man Hege, ein Vordorf von Wasserburg, und 100m weiter schließlich Wasserburg. Es ging weiter bergab zur Ortsmitte und zum Bäcker. Kleine Pause. Dann dasselbe zurück. Bergauf zum Bahnhof, erstmal stürzt mein Vater ins Blumenbeet, bergauf nach Hege, bergauf zum Winterberg, bergab und wieder bergauf zur Ferienwohnung. Für ca. 4,7km war es sehr anstrengend durch die ganzen Berge. Man konnte an manchen Stellen nicht wirklich rennen, da es zu steil war. Dabei sind wir nicht mal in den Bergen sondern im leicht hügeligen Alpenvorland. Selbst in Altenburg ist es hügeliger. Die Laufstrecke müsste also noch etwas optimiert werden. Ob der steile Winterberg so ideal ist, wage ich zu bezweifeln. Ansonsten wäre es auf den 4,7 Kilometern auch gutes Bergtraining, was ich sowieso bräuchte. Daten zur Einheit findet ihr hier.

Jetzt genieße ich erstmal den Tag und die nächsten selbstverständlich auch. Was das Trainieren angeht sitze ich schon an der Planung. Der nächste Samstag wird aber zu 100000% keine Trainingseinheit folgen. Der Tag wird dennoch cool. Mehr dazu nächste Woche beim nächsten Blog-Post.

 

Bis dahin!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.