„Von 0 auf 73,9“ – 5. Trainingswoche

– Ruhe zahlt sich aus –

Diese Woche gab es zwei Trainingseinheiten, eine „Indoor-Einheit“ und eine „Outdoor-Einheit“. Wie vom Tief zum Hoch.
Und so ganz nebenbei haben ja nun auch noch die Ferien angefangen…

Am Dienstag ging es direkt ins Fitnessstudio. Erst Knie-Stabilisation, anschließend Fahrrad, dann Laufband,und zum Schluss ein bisschen Kraft. Aufgrund des Zeitdrucks (Grüße gehen raus an ABG Studios 😉 ) war alles ziemlich kurz. Die Fahrrad-Einheit war fast im Bereich Kardio und sollte mich nur warm machen. Mache ich immer im Studio. Danach Laufband. Naja. Weiß nicht, was ich von dem Ding halten soll. Ich wollte eigentlich eine halbe Stunde auf konstantem Tempo (9km/h) ohne Steigung laufen. Nur fühlten sich die 9 km/h an wie mindestens 2 mehr. Dazu kommt die schlechte Luft im Studio…gequält auf 21 Minuten. Effektiv finde ich das Laufband nicht. Im Winter werde ich wohl damit zurechtkommen müssen. Das Krafttraining war auch nicht sehr umfangreich, weil dann die Luft raus war. Auch der Gang in die Sauna hielt sich kurz und anschließend ging es fix weiter.

Die restlichen Tage macht man halt das, was man als Abiturient so macht: Chillen, Pub (zwangsweise Alkohol) und arbeiten.

Bis auf Samstag, also gestern, da ging es 6:30 raus und pünktlich 7 Uhr los mit einer weiteren Trainingseinheit. Diesmal hoffte ich, meine Laufuhr gleich auf ordentliche Werte zu bekommen und nicht sofort zu überpacen. Auf einer angenehmen 6:55/km ging es die ersten Kilometer los. Durch Stadtwald in Süd-Ost bis fast zum Klinikum, auf alternativem Weg wieder zurück nach Süd-Ost, dann bis fast zum Stadion und über die Ortsumgehung zurück bis zum Klinikum. 6-7km waren geschafft und das Gefühl war sehr gut, sodass ich mich gleich mal von 6:55/km auf 6:40 trieb. Kilometer 9 war dann am Teich erreicht. Von da an ging es erstmal auf die übliche 3km-Runde um Märchenbrunnen und Teich mit Special-Guest Daniel, der allerdings nach einer Runde bei <6:40/km schon wieder verließ. Anschließend ging es noch auf 2 weitere Runden für mich, also ungefähr 6 Kilometer. In Teichrunde 3 war dann die Luft fast raus und das Gehen, was bis dato kaum aufkam, nahm stark zu. Trotzdem musste ich die restlichen 3 Kilometer vom Teich bis zum Netto wieder zurück. Naja es war mehr ein Schleppen bzw. ein starker Mix aus Joggen und Gehen. Bei Kilometer 21,1 (Halbmarathon) war ein heimliches Ziel von mir erreicht: Neue persönliche Bestzeit über die Halbmarathon-Distanz. Diese liegt nun bei ca. 2:27h…1 min besser als mein allererster Halbmarathon beim Rennsteig 2015. Die restlichen 400m waren dann fast egal. Die Temperaturen waren zum Glück sehr angenehm, was meine Leistung sehr begünstigte. Überraschend war es trotzdem. Auch wenn ich nach der Einheit vollkommen fertig war und erstmal nichts ging..ich hätte so eine Leistung zum aktuellen Zeitpunkt nicht für möglich gehalten. Es war auch schön zu sehen, dass ich endlich wieder die ersten Anstiege rennen konnte, was ich in den letzten Wochen konditionell überhaupt nicht auf die Reihe brachte. Die neue Bestzeit macht mich schon glücklich, weil sie mir zeigt, wie gut ich vorankomme, überhaupt an meine Leistung von vor einem Jahr anzuknüpfen..als das alles fast selbstverständlich war. 9km mit Anstiegen am Stück rennen können ohne zu gehen..ich hab das ehrlich gesagt vermisst. Das mag mir alles mal viel Motivation und Kraft für die nächsten Wochen und Monate geben. Die Zuversicht kehrt wieder ein und es ist mir ein Beweis, dass Ruhe und Auszeit vom Training manchmal einfach nur Gutes bewirken kann. Diese geile Trainingseinheit findet ihr mit allen Daten hier.

Wie gehts weiter? Nächste Woche wird Trainieren leider schwierig. Eventuell wird es morgen etwas…auf jeden Fall muss ich nächste Woche 3x bis 14 Uhr Arbeiten, wir haben 2 Drehtage und es gibt mehrere Termine, bei denen ich auch immer erscheinen muss. Samstag dann geht es in den 3-Wöchigen Urlaub an den Bodensee. ABER das bedeutet nicht, dass die nächsten 3 Wochen hier Ruhe ist. Jetzt erst Recht. Im Urlaub wird es Trainingseinheiten geben, und wenn es die 6km-Runde früh zum Bäcker und zurück ist. Aber das summiert sich ja auch. Genauso wird es jeden Sonntag weitergehen mit dem Blog.

Wenn ihr in den Urlaub fahrt, wünsche ich euch einen schönen Urlaub. An die Abiturienten, die ihre berufliche Laufbahn fortsetzen oder Montag schon beginnen richte ich ein Frohes Schaffen. An den Rest schöne Ferien oder was auch immer.

Bis nächste Woche!

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