„Von 0 auf 73,9“ – 2. Trainingswoche

Skatstadtmarathon – „Man muss schon verrückt sein…“

Meine Versprechen aus der Vorwoche habe ich nur zu 50% eingelöst. Dennoch habe ich mich selbst übertrumpft…

Wie im letzten Post geschrieben, setzte ich mein Training am Dienstag fort. Mit meinem Vater kam ich insgesamt auf 9 Kilometer, die ich zum Schluss mit Schnelligkeit versuchte zu versüßen. Hat geklappt. Nervig war hier nur die falsche Einstellung meiner Laufschuhe. Sonst wäre die Einheit länger gewesen. Es war dennoch eine gute und angenehme Trainingseinheit. Weitere Daten lassen sich hier finden.

Nun zum Skatstadtmarathon bzw. vorher zu dessen Vorbereitung. Der Freitag begann für mich in der Sauna. Da traf ich zum Skatstadtmarathon eine Entscheidung: Ummeldung von 13,3km auf den Halbmarathon. Eine Entscheidung, die aufgrund der schwierigen Bedingungen sehr risikoreich war. Bei der Ausgabe der Startnummern am Abend zog ich es dennoch durch. Ich kann mir vorstellen, dass es für die Filmenden etwas schwierig gewesen ist, da wir den aufgestellten Filmplan auch ändern mussten. Ansonsten gab es am Abend noch ein kleines Radler und dann ging es auch schlafen.

Skatstadtmarathon. Es hat seinen Reiz, jedes Jahr. Nach dem Start des Marathons ging es für mich erstmal Richtung Pflug. Sachen abgeben, Leute treffen, usw. ..wie jedes Jahr. Danach ging es zum Markt, Konzentration und Spannung steigen kontinuierlich. 10:05, der Startschuss fällt und die Reise beginnt. Bei über 30°C startete ich gleich mal ein bisschen zu schnell, nach dem Nikolaikirchturm ging es dann aber wieder. Das erste Mal Gehen kam den Anstieg zum Wald hoch. Danach zog ich mich aber weiter. Ich hatte damit gerechnet, dass der Übergang vom Wald zur Ortsumgehung und die Ortsumgehung bis zu Kilometer 9,5 ziemlich warm und schwül sein würde, jedoch ging ein angenehmes Lüftchen. Zusammen mit Loris auf dem Fahrrad lief ich bei entspanntem Tempo der Hälfte entgegen. Nach der Verpflegungsstelle ging es dann Richtung Münsa. Auf der dortigen Ortsumgehung herrschte die pure Dunst. Stehende Luft, kein Wind, über 30°C. Entspannt war dann bei Kilometer 12 die „Oase“ und spätestens nach dem Stand von die Partei war ich klitschnass.  Ab dort kam Lara zum Filmteam hinzu. Die restlichen Kilometer waren ganz solide und vor allem entspannt. Das Ziel, überhaupt anzukommen, war nach 2:52h erreicht. Die Zeit ist aber auch egal.

Fazit: Das Risiko hat sich gelohnt. Das Knie hat nur durch die große Belastung zum Ende hin geschmerzt, das Andere aber auch. Hinterher kaum Schmerzen. Die Erfahrung vom Halbmarathon gibt zudem eine gute Basis für die nächsten Wochen. Ich bin zufrieden 🙂

Bis nächste Woche!


Bild: https://www.skatstadtmarathon.de/galerie

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